Ein Hit aus Frankreich wusste es schon 1982: „Wirtz don’t come easy.“ Und eine deutsche Redensart besagt: „Was nix wird, ist Wirtz.“ Der Goldjunge aus Leverkusen geht lieber nach Liverpool als zum FC Bayern.
Musikalisch ist das verständlich: Beatles statt die Drei Lustigen Moosacher. Wirtz ahnte: „Can’t buy me Love.“ Und in Sachen FC Bayern: „Let it be.“ Uli Hoeneß, der Intimus von Papa Wirtz, steht als großer Verlierer da („I’m a Loser“) und sitzt frustriert in seiner Villa über dem Tegernsee („The Fool on the Hill“). Max Eberl muss das Loch im Kader füllen („Fixing a Hole“).
Gescheitert ist die Wirtz-Anschaffung nicht zuletzt an der elenden Schwatzhaftigkeit und verbalen Inkontinenz der Bayern-Altvorderen, die ihren Rand nicht halten können. Was nur einen Schluss zulässt: Der FCB sollte jetzt Angelo Stiller holen, damit’s endlich leiser zugeht.
Neues Maskottchen wird der Schweigefuchs.