Übertreibt es Max Verstappen (vorne) wieder, redet ihm Vater Jos ins Gewissen. © Erlhof/Imago
München – Ayrton Senna machte es, Michael Schumacher auch. Sie rammten in ihre Gegner rein. Aus Frust. Aus Wut. Weil sie sich ungerecht behandelt fühlten. Damals wurden sie beschimpft, hart kritisiert und bestraft. Heute gelten sie als die Größten ihres Sports. Ihre Magie überstrahlt das Monster in ihnen.
Max Verstappen (27) hatte seinen Ausraster beim GP von Spanien, als er sein Auto seitlich in den Mercedes von Russell rammte. Experte Franz Tost (69): „Die Sennas, Schumachers und Verstappens unterscheiden sich von dem Rest der Fahrer nicht nur vom überragenden Potential, das ihnen die Natur mitgegeben hat. Es ist vor allem der unbändige Wille zu gewinnen, die Einstellung, alles diesem Ziel unterzuordnen.“
RALF BACH