Weltfußballerin Bonmatí kann nach einer Meningitis wohl bei der EM auflaufen. © IMAGO
Bern – Aitana Bonmatí strampelte erst auf dem Heimtrainer im Kraftraum, bevor auch sie endlich das erste Mal raus auf den Rasen durfte. Tage der Ungewissheit liegen hinter Spaniens Starspielerin, die ersten Bilder nach ihrer Ankunft in der Schweiz haben für Erleichterung im Land der Weltmeisterinnen gesorgt. Wie fit die zweimalige Weltfußballerin kurz vor dem EM-Auftakt der Spanierinnen im iberischen Duell mit Portugal in Bern am Donnerstag (21.00 Uhr/ZDF und DAZN) tatsächlich schon wieder ist, bleibt abzuwarten. Immerhin hat die 27-Jährige wegen einer viralen Mengitis einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt hinter sich.
Erst am späten Montagabend war Bonmatí zur Mannschaft gestoßen und hatte am Dienstag gleich losgelegt. Denn die EM-Trophäe fehlt der hochdekorierten Offensivspielerin des FC Barcelona in ihrer beeindruckenden Titelsammlung noch – wie allen anderen Spanierinnen auch. „Wir sind erfolgshungrig und voller Hoffnung. Der Titel fehlt uns noch und wir werden alles daran setzen, ihn zu bekommen“, hatte Bonmatí bereits im vergangenen Jahr angekündigt.
Ein prominenter Name fehlt in der Schweiz jedoch. Mit der beharrlichen Nicht-Nominierung von Spaniens Toptorjägerin Jennifer Hermoso hatte Nationaltrainerin Montserrat Tomé bereits in den vergangenen Monaten eine Kontroverse ausgelöst. Nicht wenige führten die Abwesenheit der 35-Jährigen auf den Kuss-Skandal um Ex-Verbandsboss Luis Rubiales und den anschließenden Prozess zurück. Der Wirbel der vergangenen Monate soll die Spanierinnen jedoch nicht von ihrem großen Ziel abhalten.SID