IN KÜRZE

von Redaktion

Bobic vs Hertha: Fortsetzung vor Gericht

Berlin – Der Millionenstreit zwischen Fußball-Zweitligist Hertha BSC und Ex-Geschäftsführer Fredi Bobic geht vor Gericht weiter. Die mündliche Verhandlung werde wiedereröffnet, sagte Richter Tobias Oelsner vom Landgericht Berlin bei der Verkündung einer Entscheidung. Demnach geht der Urkundenprozess in die nächste Runde. Der neue Termin steht noch nicht fest. Es kann dabei zur Parteivernehmung, also von Bobic und Hertha-Vertretern, kommen. Auch Urkunden, also etwa Verträge, können als Beweise eingebracht werden. Beide Parteien waren am Donnerstag nicht anwesend. Konkret hatte der 53-Jährige, der im Januar 2023 beim damaligen Bundesligisten gehen musste, auf Gehalt für Februar bis April 2023 in Höhe von 594 000 Euro sowie eine vertraglich festgelegte Abfindung von mehr als 2,7 Millionen Euro gepocht. Er will in dem Verfahren möglichst schnell einen sogenannten Vollstreckungstitel erzwingen, mit dem er die klamme Hertha zur Zahlung auffordern könnte. Doch das Verfahren zieht sich jetzt auch schon lange. Immer wieder sorgten unter anderem Befangenheitsanträge von der Hertha-Seite für eine Verzögerung. Nach dem letzten Termin hatte das Gericht auf Wunsch beider Seiten eine Einigung auf einen Vergleich in Höhe von 3,2 Millionen Euro vorgeschlagen. Hertha lehnte das Angebot dann nach Angaben von Bobic aber doch ab.

Immobile: Wandervogel landet in Bologna

Bologna – Nächster Klub für „Wandervogel“ Ciro Immobile: Der Ex-Dortmunder wechselt vom türkischen Fußball-Erstligisten Besiktas Istanbul zurück in die italienische Serie A zum FC Bologna. Der 35 Jahre Stürmer unterzeichnete einen einjährigen Vertrag mit Option auf Verlängerung für eine weitere Saison. Laut italienischen Medien kassiert er zwei Millionen Euro pro Saison .Seit seinem Abschied von seinem Jugendklub Juventus Turin im Jahr 2012 hat es Immobile somit an sechs von sieben Stationen maximal ein Jahr ausgehalten, auch in Dortmund spielte er nur in der Saison 2014/15. Einzig bei Lazio Rom stand er gleich acht Jahre unter Vertrag.

Erster Neuer für Ole Werner

Leipzig – RB Leipzig hat den ersten Transfer nach dem Dienstantritt seines neuen Trainers Ole Werner perfekt gemacht. Vom Aufsteiger 1. FC Köln kommt Max Finkgräfe nach Sachsen und unterschreibt beim Fußball-Bundesligisten einen Vertrag bis 2030. Dem Vernehmen nach überweisen die Leipziger etwa vier Millionen Euro an den FC. Der 21 Jahre alte Finkgräfe soll als Backup für Nationalspieler David Raum auf der Linksverteidiger-Position agieren.

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