Hugo Calderano darf nicht beim US Grand Smash aufschlagen. © Weller/dpa
TT-Vizeweltmeister darf nicht in die USA
Las Vegas – Tischtennis-Vizeweltmeister Hugo Calderano ist den verschärften Einreisebestimmungen der US-Regierung zum Opfer gefallen und muss auf seine Teilnahme am mit 1,55 Millionen Dollar Preisgeld dotierten US Grand Smash (3. bis 13. Juli) in Las Vegas verzichten. Dem Brasilianer, der mit Ochsenhausen deutscher Pokalsieger und Meister wurde, wurde die wie üblich visumfreie Einreise verweigert. Die Begründung: Calderano war 2023 beim olympischen Qualifikationsturnier auf Kuba dabei. Alle Einreisende, die nach Januar 2021 kubanischen Boden betraten, müssen nun obligatorisch ein Visum beantragen. Trotz der Einschaltung des US-Olympia-Komitees bekam der 29-Jährige kurzfristig keinen Konsulatstermin für ein Dringlichkeits-Visum.
Trump plant UFC-Event vor dem Weißen Haus
Washington D.C. – US-Präsident Donald Trump will Käfigkämpfe auf dem Gelände des Weißen Hauses abhalten. Im kommenden Jahr werde er anlässlich des 250. Unabhängigkeitstages der USA einen Kampf der Ultimate Fighting Championship (UFC) mit bis zu 25 000 Zuschauern organisieren, kündigte Trump am Donnerstagabend an. Die UFC ist die größte Profi-Liga für Mixed Martial Arts (MMA), ein vor allem in den USA beliebter Kampfsport, der verschiedene Disziplinen miteinander vereint. „Das wird EPISCH!“, schrieb Trumps Sprecherin Karoline Leavitt auf der Plattform X. Ein UFC-Sprecher bestätigte die Pläne, nannte aber keine weiteren Details.