F1: Max hat Hoffnung – Red Bull kämpft um die Zukunft

von Redaktion

Spa-Francorchamps – Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat in den vergangenen zwei Wochen offenbar die Ärmel hochgekrempelt, um Red Bull nach dem Ende der Horner-Ära gemeinsam mit dem neuen Teamchef Laurent Mekies zurück in die Erfolgsspur zu führen. „Ich war nach Silverstone wieder im Werk, um etwas Zeit im Simulator mit dem Team zu verbringen, und ich freue mich darauf, eng mit Laurent zusammenzuarbeiten“, sagte er. Der neue Mann an der Spitze von Red Bull steht nach dem Rausschmiss von Ex-Teamchef Christian Horner nach 20 Jahren vor der großen Herausforderung, dem Champion schnellstmöglich ein halbwegs konkurrenzfähiges Auto zur Verfügung zu stellen.

Mekies am Steuer: Erster GP ohne Horner

Andernfalls droht der Verlust des Topstars: Max Verstappen, der auch Zeit mit der Familie im Urlaub verbrachte, soll sich jüngst mit Mercedes-Teamchef Toto Wolff auf Sardinien getroffen haben. Die Spekulationen um einen Abgang des viermaligen Champions zu den Silberpfeilen wurden so einmal mehr mächtig befeuert.

Immerhin: Red Bull will sich mit einigen Updates in Spa und anschließend in Budapest versuchen. Zumindest ein Hoffnungsschimmer, dass man den Rückstand auf die enteilten McLaren vielleicht ein bisschen verkleinern kann. Auch der zu erwartende Regen kann helfen. Auf den Einfluss von Neuankömmling Laurent Mekies braucht man dabei eher nicht zu setzen – der dürfte sich nämlich erst in einigen Monaten bezahlt machen. Vielleicht zu spät.SID

Artikel 1 von 11