IN KÜRZE

von Redaktion

Bald in Sunderland: Granit Xhaka. © Imago

BVB zum Auftakt ohne Can

Dortmund – Borussia Dortmund hat ohne Kapitän Emre Can die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen. Der Nationalspieler fehlte am Montagvormittag am Trainingsgelände in Brackel aufgrund von anhaltenden Adduktorenbeschwerden. Auch DFB-Kollege Nico Schlotterbeck (Knie) und Offensivspieler Julien Duranville (Schulter) verpassten den Auftakt. Julian Ryerson und Giovanni Reyna trainierten individuell. Der BVB hatte nach dem Viertelfinal-Aus bei der Club-WM gegen Real Madrid (2:3) eine rund dreiwöchige Sommerpause eingelegt. Das erste Pflichtspiel bestreitet die Mannschaft von Trainer Niko Kovac am 18. August im DFB-Pokal bei Drittligist Rot-Weiss Essen. Das erste Testspiel steht am Mittwoch (18 Uhr) bei Regionalligist Sportfreunde Siegen an. Härtetests warten am Samstag gegen den OSC Lille und im Rahmen der Saisoneröffnung gegen Juventus Turin (10. August).

Luzern trauert um U18-Spieler

Luzern – Der Schweizer Erstligist FC Luzern trauert um Nachwuchsspieler Nando Bucher. Er verstarb am Samstag im Alter von nur 17 Jahren „nach schwerer Krankheit“, wie der Verein „mit großer Betroffenheit und in tiefer Trauer“ zwei Tage später mitteilte. Bucher spielte zuletzt bei Luzern im Mittelfeld der U18. „Mit seiner liebevollen, bescheidenen Art und seiner positiven Ausstrahlung war er ein sehr geschätztes Teammitglied“, wird Bucher in der Club-Mitteilung gewürdigt. Den knapp zweijährigen Kampf gegen seine Krankheit habe er „mit beeindruckender Stärke, Mut und Hoffnung“ geführt.

Xhaka-Wechsel zu Sunderland wohl durch

Leverkusen – Bayer Leverkusen hat für den Wechsel von Granit Xhaka zum Premier-League-Aufsteiger AFC Sunderland offenbar grünes Licht gegeben. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll der Transfer des Schweizer Nationalspielers zeitnah offiziell werden. Dem Vernehmen nach wird eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro fällig, in Sunderland soll Xhaka bis 2027 unterschreiben. Die Werkself verliert damit wohl einen weiteren Leistungsträger.

Steffen: Gehälter „unverhältnismäßig“

Bremen – Werder Bremens neuer Cheftrainer Trainer Horst Steffen hält nur wenig von den Millionen-Beträgen im Profi-Fußball. „Das Geschäft ist nun mal so. Ich weiß, in welchem Bereich ich mich bewege, und trotzdem sind das natürlich Summen, die mit einem Blick auf die Welt außerhalb des Fußballs unverhältnismäßig sind“, sagte er dem Fachmagazin „Kicker“. „Es gibt Menschen, die viel gewinnbringende Arbeit für die Gesellschaft leisten, aber nur wenig Geld kriegen.“

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