DFB ermittelt gegen Marco Antwerpen
Osnabrück – Das frühere Trainerduo des Drittligisten VfL Osnabrück muss sich unter anderem wegen des Vorwurfs der Spielmanipulation verantworten. Wie der DFB mitteilte, sei die Durchführung einer mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht gegen Marco Antwerpen und Frank Döpper angesetzt worden. Diese soll am 28. August stattfinden. Bei der angesetzten Verhandlung wird es um die Frage gehen, ob Antwerpen und Döpper versucht haben, vor dem Finale im NFV-Pokal zwischen dem VfL Osnabrück und dem TuS Blau-Weiß Lohne am 24. Mai 2025, das Osnabrück mit 2:4 verlor, Einfluss auf das Ergebnis zu nehmen. Bei der Partie stand mit Bernd Rießelmann ein Leihspieler der Osnabrücker im Kader des Gegners. OSNAPIX/IMAGO
Haching: Winkler kehrt zurück
Unterhaching – Da geht den Fans der SpVgg Unterhaching das Herz auf: Innenverteidiger Alexander Winkler kehrt zum Regionalligisten in die Vorstadt zurück. Der 33-Jährige – bereits in der Jugend mehrere Jahre für Haching aktiv – verließ den Sportpark 2020 und zog zum 1. FC Kaiserslautern weiter. Es folgten kurze Stationen in Halle, Neuchatel (Schweiz) sowie seit Anfang des Jahres bei den Würzburger Kickers. Nun verkündete der Club: „Willkommen dahoam in Haching!“ Winkler soll mithelfen, in der Regionalliga Bayern eine gute Rolle zu spielen. Die beiden ersten Saisonpartien gewannen die Vorstädter.
Aytekin startet in letzte Saison
Frankfurt – Der deutsche Top-Schiedsrichter Deniz Aytekin beendet nach der anstehenden Bundesliga-Saison seine Karriere als Unparteiischer. Wie der DFB am Mittwoch mitteilte, steht der 47-Jährige wie auch Tobias Welz (48) und Frank Willenborg (46) vor seiner letzten Spielzeit im deutschen Profifußball. Die drei Referees haben ihre Entscheidungen bereits vor Beginn der neuen Spielzeit intern mitgeteilt. „Bewusst loszulassen von etwas, das man liebt, ist keine einfache Entscheidung – aber eine sehr überlegte. Ich möchte aufhören in einer Phase, in der ich noch mit voller Überzeugung, Leidenschaft und Klarheit auf dem Platz stehe“, sagte Aytekin. Er wolle „nicht erst dann zu gehen, wenn die Zweifel beginnen“. Aytekin gehört seit 2008 zum festen Inventar der Bundesliga. Er leitete bisher 241 Spiele – und ein paar kommen noch hinzu.