IM BLICKPUNKT

„Tscharlie“: Von Müller überrascht

von Redaktion

Auch Günther Maria Halmer hat zuletzt ein Handy unter die Nase gehalten bekommen, um das zu sehen, was die Fans des FC Bayern gefeiert haben. Und das Abschiedsvideo von Thomas Müller – eine Hommage an Helmut Dietls Kult-Serie „Münchner Geschichten“ – hat auch bei demjenigen, der 1974 als „Tscharlie“ die Vorlage zu diesem gelungenen Stück gegeben hat, für große Begeisterung gesorgt. „Ich bin sehr erstaunt, dass so ein junger Mann sich an solch eine Szene erinnert – das war ja vor über 50 Jahren“, sagt der Schauspieler im Gespräch mit unserer Zeitung. Allerdings sei der scheidende Star des FC Bayern, der zu den Vancouver Whitecaps wechselt, nicht der einzige der ihm nachfolgenden Generation, der sich an die drei Freunde Tscharlie, Gustl und Achmed erinnert (die er mit Papa Gerhard und Bruder Simon nachgestellt hat). „Ich bin überrascht, dass ich in meinem Alter so häufig angesprochen werde auf den Tscharlie. Zum einen, dass ich immer noch erkannt werde. Und zum Zweiten, dass viele Menschen, von denen ich denke, die haben doch damals noch gar nicht gelebt, sich immer noch daran erinnern“, führt Halmer aus. Die Figur, die Dietl seinerzeit erfunden hat, sei „tief verankert in der Bevölkerung“. Und nun auch in den Annalen des FC Bayern.KJK, HLR

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