Überzeugte: Ravens-Quarterback Russell Tabor. © Ravens
München – Und natürlich machten es die Munich Ravens mal wieder spannend. Zur Pause führten die Wroclaw Panthers in der European League of Football noch mit 19:14, Quarterback DJ Iron lief selbst zu zwei Touchdowns. Doch dann machten die Münchner das, was in dieser Saison immer gelang. Den Rückstand als Motivation nutzen, aufdrehen, das Spiel gewinnen.
„Immer, wenn das Spiel in die entscheidende Phase geht, spielt er am besten“, sagt Ravens-Sportdirektor Sean Shelton über Quarterback Russell Tabor. So auch in Breslau. Tabor lief zweimal in die Endzone und warf danach für den nächsten Touchdown zu Receiver Michael Stadler. Und dann war da ja auch noch Running Back Justin Rodney, der die 1000 Yards-Marke knackte und sich damit an die ELF-Spitze setzt.
Am Ende stand ein 49:26. Dadurch müssen die Ravens nicht in der Wildcard-Runde ran – Ende August steigt mit dem Halbfinale das erste Playoff-Heimspiel der Vereinsgeschichte im Sportpark Unterhaching.