Es ist eine der spannendsten politischen Meldungen dieser Tage. Die Protestpartei „Bündnis Sahra Wagenknecht“ will zwar weiterhin BSW heißen – aber das Kürzel soll nicht mehr für die gestrenge Gründerin stehen. Nun wird eine neue Bedeutung gesucht, bisher aber erfolglos. Dabei sind die drei Buchstaben echt cool und vor allem flexibel. Stellen Sie sich vor, der FC Bayern leiht sich das Kürzel „BSW“ aus. Das könnte nach dem 6:0 gegen Leipzig für „Bayern siegt weltbewegend“ stehen. Oder für „Bayern sucht Woltemade“. Funktionieren würden auch „Bayern schon Wiedermeister“, „Bier, Schampus, Weißwurst“, „Ballern statt Weinen“ oder „Borgen statt Wuchern“. Bei Letzterem ist halt die Frage, ob es Max Eberl wagen will, weiterhin Knecht mit beschränkten Befugnissen zu sein. Vorerst forscht er weiter nach brillanten „Rent a Fußballern“. Befehlsempfänger sondiert weltweit.