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von Redaktion

Buch von „Mr. True“ Christian Falk erklärt Transfer-Journalismus: „Wie ein Krimi“

249 Seiten Geheimnisse: Das Buch Transfer-Insider. © riva

München – Dass dieser Mann ein Transfer-Insider sein soll? Das kann man in unserem Pressehaus bis heute nicht glauben. Denn seinen eigenen Transfer hat Christian Falk vor knapp 20 Jahren nicht sonderlich insider-mäßig vollzogen. Im Jahr 2006 verließ der heute 46-Jährige nach sechs Jahren die tz-Sportredaktion, natürlich ein großer Verlust. Und trotzdem werden die Geschichten, die der heutige Fußballchef der BILD-Gruppe in seinem neuen Buch „Transfer-Insider. Die Geheimnisse hinter den Millionendeals“ (riva Verlag, 22 Euro) schreibt, auch hier gerne gelesen. 249 Seiten Einblicke, Anekdoten – und natürlich auch bisher gut gehütete Geheimnisse von „Mr. True“.

„Es liest sich wie ein Krimi“, schreibt Philipp Lahm in seinem Vorwort. Das trifft zu – und es ist auch bezeichnend, dass ausgerechnet Lahm, Legende einer sich im Ruhestand befindlichen Fußballer-Generation, dem in den letzten Jahren boomenden „Transfer-Journalismus“ etwas abgewinnen kann. Falks „Trefferquote“ schätzt der einstige Bayern-Kapitän auf „nicht wesentlich unter 100 Prozent“, das Netzwerk ist groß, das Telefonbuch voll. Wer diesen Job macht – so wie Transfer-Guru Fabrizio Romano aus Italien, der natürlich auch zu Wort kommt –, muss ihn lieben. Bei der Buchvorstellung am Montag sagte Falk: „Es ist nicht immer leicht für die, die mit uns schwimmen.“

Der Deadline-Day der Sommer-Transferperiode war am Montag. Aber dass a bisserl was sowieso immer geht, wissen Journalisten wie Falk. Wie man diesen Weg einschlägt – und wie Cristiano Ronaldo einst fast bei Bayern gelandet wäre: ab sofort zu in Hardcover lesen.H. RAIF

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