Riga – Luka Doncic. Nur noch Luka Doncic. Am Tag nach der denkwürdigen Pressekonferenz von Àlex Mumbrú stellten die deutschen Basketballer den Fokus auf das Kracher-Duell mit dem NBA-Superstar scharf. „Egal, wie überragend er ist: Auch er kann ein Team nicht allein besiegen. Ich bin immer noch überzeugt, dass wir das bessere Team sind“, sagte Assistenzcoach Alan Ibrahimagic vor dem Viertelfinale gegen Slowenien am Mittwoch (20.00 Uhr/RTL und MagentaSport) in Riga. Doncics jüngste Heldentat ist jedoch auch den deutschen Spielern nicht verborgen geblieben.
Mit einer Gala im Achtelfinale gegen Italien, als er beim 84:77 allein im ersten Viertel 22 und letztlich 42 Punkte auflegte, hievte Doncic sein Team dann doch quasi im Alleingang in die nächste Runde. „Er ist einer der besten Spieler der Welt, der scoren kann ohne Ende, aber auch den IQ hat für das Spiel und immer die richtigen Entscheidungen trifft“, sagte Deutschlands Kapitän Dennis Schröder.
Doch auch Doncic weiß: „Sie spielen unglaublich“, sagte der Spielmacher der Los Angeles Lakers bei MagentaSport mit Blick auf die bisherigen Auftritte der Deutschen: „Wir müssen eigentlich ein perfektes Spiel spielen, um sie zu schlagen.“ Franz Wagner und Schröder seien „hauptsächlich die Motoren“, so der 26-Jährige weiter: „Aber sie haben so viele Waffen.“ Dagegen könnte selbst ein Luka Doncic zu wenig sein.SID