Hilbert: „Ich war dem Tod nahe“

von Redaktion

Tokio – Dankbar und stolz überhaupt an der Startlinie zu stehen, war Geher Jonathan Hilbert. Denn die hammerharten 35 km waren für den Olympia-Zweiten von Tokio nur das zweithärteste Rennen der letzten Jahre. Der 16. Platz? – nur Nebensache für den 30-Jährigen. Nach seinem Kampf zurück ins Leben wischte er sich die „Tränen der Erleichterung“ aus den Augen und sprach über seine Depressionen. „Die letzten drei Jahre waren einfach unglaublich dunkel. Ich war dem Tod sehr nahe.“ Nach seinem Olympia-Coup fiel Hilbert „schleichend“ in ein tiefes Loch. Er hat sich Hilfe geholt und sagt: „Es lohnt sich zu kämpfen, es lohnt sich dran zu bleiben, es lohnt sich diese tiefen Täler zu durchschreiten. Wenn ich das schaffe, dann schaffen das auch andere.“

Bester Deutscher beim Triumph von Evan Dunfee (Kanada) wurde Christopher Linke als 14. FOTO: PAPENFUSS

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