Ironman: Norwegische WM-Party – Lange geschlagen

von Redaktion

Patrick Lange schleppte sich völlig entkräftet als Neunter über die Ziellinie. Der Traum von der Titelverteidigung bei der Ironman-WM in Nizza war früh geplatzt für Deutschlands Top-Triathleten – damit muss auch der historische vierte Titel mindestens ein weiteres Jahr warten. Derweil sorgte der deutsche Rookie Jonas Schomburg zu Beginn ordentlich für Furore, im Ziel war er bei einem historischen norwegischen Dreifachtriumph als Sechster der beste Deutsche. „Das war ein hartes ehrliches Rennen. Ich bin zufrieden und habe alles probiert, das Rennen mitgestaltet“, sagte Newcomer Schomburg am ARD-Mikrofon: „Aber Hut ab an die Norweger. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr Hawaii.“

Die dominierten nach 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Partycrasher Casper Stornes (M.) und die Favoriten Gustav Iden (li.) und Kristian Blummenfelt (re.) blieben alle drei unter acht Stunden und feierten ein historisches WM-Dreifachpodium: Es war das erste einer Nation seit 2016. Damals hatten Jan Frodeno, Sebastian Kienle und Lange in Kona für ein deutsches Triple gesorgt.INSTAGRAM/IRONMAN

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