Oliver Zeidler. © IMAGO/Bohan
Zeidler: Studium statt Vollgas-Training
Erding – Vorlesung statt Training: Durch sein Wirtschafts-Studium ist Ruder-Olympiasieger Oliver Zeidler bei der WM in Shanghai ab 21. September nicht in Topform. Aber „am Ende hat jeder, der es ins Finale schafft, auch die Chance, Weltmeister zu werden“, sagt der 29-Jährige. Außerdem habe es dieses Jahr „bislang keinen dominanten Einerfahrer“ gegeben. Dass der Sportler des Jahres 2024 ein Jahr nach seinem Triumph in Paris keine Dominanz ausstrahlt, liegt am Studium in Lausanne. 60 bis 80 Wochenstunden gehen dafür drauf, trainiert wird von 6.30 bis 8.00 Uhr morgens. Am Wochenende trainiert Zeidler mit Vater Heino in München. Zeidler: „Ich konnte so 90 bis 95 Prozent meiner Leistungsfähigkeit erreichen. Die letzten fünf bis zehn Prozent machen aber den Unterschied.“
Magdeburgs Handballer im Reisestress
Magdeburg – Der SC Magdeburg ist im Reisestress zwischen Champions League und Bundesliga. Zwei Tage nach dem 32:23-Sieg gegen Stuttgart hat SCM-Trainer Bennet Wiegert die Vorbereitung auf das Gruppenspiel in der Champions League beim FC Barcelona am Donnerstag (20.45 Uhr/Dyn) eingeleitet. Keine 46 Stunden später steht die Partie beim HC Erlangen in Nürnberg auf dem Programm. „Für uns ist das eine große Weltmeisterschaft bis Weihnachten“, sagte Wiegert angesichts der vielen Spiele in den diversen Wettbewerben. Kreisläufer Magnus Saugstrup wird verletzt nicht auflaufen können.