Eigentlich sollte sich Leroy Sané in aller Ruhe auf sein großes Vorspielen in der Heimat vorbereiten, da setzte es einen Tiefschlag aus der Ferne. „Meiner Meinung nach ist er kein geeigneter Spieler für die Süper Lig“, sagte die türkische Fußball-Ikone Volkan Demirel über den deutschen Angreifer von Galatasaray Istanbul: „Er versucht, mit dem Ball zu glänzen, anstatt seine Arbeit zu machen.“ Das vernichtende Urteil des TV-Experten, der seine gesamte Profi-Karriere beim großen Rivalen Fenerbahce Istanbul gespielt hatte, kam äußerst früh. Gerade einmal fünf Ligaspiele absolvierte Sané seit seinem Wechsel vom FC Bayern in die Türkei. Aber: Nur in einem überzeugte er mit einem Tor und einer Vorlage. Eine erste Bewährungsprobe erwartet Sané bei der Rückkehr in die Heimat. Wenn der türkische Meister am Donnerstag (21.00 Uhr/DAZN) beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt gastiert, rückt neben dem ehemaligen DFB-Kapitän Ilkay Gündogan, der im Sommer von Manchester City zu seinem Lieblingsklub gewechselt war, vor allem der ehemalige Bayern-Profi Sané in den Fokus. Wr musst Kritikern wie Demirel, der Sané als „etwas zu weich“ bezeichnete, das Gegenteil beweisen. IMAGO/SESKIM