Hier fällt Straubings 4:2 durch Skyler McKenzie, © Red Bull
Straubing/München – Der EHC Red Bull München hat seinen Rhythmus gefunden in der Deutschen Eishockey Liga – aber es ist keiner, der ihn zur Meisterschaft tragen wird. Auf Sieg, Niederlage und Sieg (am Freitag ein 6:3 gegen Augsburg) folgte wieder eine Niederlage. Eine peinliche: 2:6 (1:1, 1:2, 0:3) bei den Straubing Tigers. Wie der EHC am Pulverturm der Scheibe hinterherlief – ein Rückfall in die vergangenen beiden Jahre, die er mit vielen personellen Neuerungen überwunden geglaubt hatte.
Die einzige Führung durch Gabriel Fontaine (12.) hielt nur 37 Sekunden, dann glich Elis Hede aus. Der Sohn der EHC-Legende Niklas Hede, ausgebildet bei Red Bull, traf auch noch zum 3:1 (31.). Münchens Torwart Mathias Niederberger hallten im Stadion am Pulverturm die „Fliegenfänger“-Schmähungen von den Rängen (5227 Zuschauer) um die Ohren. Taro Hirose verkürzte kurz vor Ende des zweiten Drittels auf 2:3, doch nach 36 Sekunden des letzten Durchgangs nutzte McKenzie für Straubing einen Patzer von EHC-Verteidiger Ville Pokka zum 4:2. Kollege Fabio Wagner: „Wir haben den Faden verloren und es Straubing zu einfach gemacht.“GÜK