IN KÜRZE

von Redaktion

DBB-Coach Ibrahimagic schlägt Hallen-Alarm

München – Europameister-Trainer Alan Ibrahimagic sieht den deutschen Basketball trotz EM-Gold in Riga weiter vor strukturellen Schwierigkeiten. „Wir haben jetzt während des Turniers mitbekommen, dass der Ansturm auf die Vereine riesig ist. Doch es fehlen Kapazitäten, bei den Coaches und bei den Trainingsmöglichkeiten“, sagte der 47-Jährige im „Kicker“. Ob der Hype nach dem großen Triumph viel bringt, bezweifelt Ibrahimagic. „Trotz des EM-Titels wird uns niemand sofort zusagen, deswegen eine Halle zu bauen. Der Verband arbeitet in diese Richtung, aber es braucht öffentlichen Druck“, sagte er. Laut Ibrahimagic ist immerhin die Qualität der Trainer besser geworden – „auch weil die Bundesliga vor ein paar Jahren die Full-Time-Jobs verpflichtend eingeführt hat“.

Luxusproblem im Füchse-Tor

Berlin – Eine Erkenntnis konnte Füchse-Trainer Nicolej Krickau aus den letzten Partien gewinnen: Auf sein Torhüter-Duo Dejan Milosavljev und Lasse Ludwig kann der Däne sich verlassen. „Jetzt haben wir zwei gute Torhüter und beide sind im Rhythmus“, freute sich der 38-Jährige nach dem 35:23-Heimsieg gegen Eisenach. Hatte in den letzten Partien Dejan Milosavljev mit starken Paraden die Füchse auf die Siegerstraße gebracht, durfte gegen Eisenach Ludwig von Beginn an ran – und glänzte mit zahlreichen Paraden und gehaltenen Siebenmetern.

NFL: Touchdown-Gala von Patrick Mahomes

Kansas – Mit einer herausragenden Leistung hat Patrick Mahomes die Kansas City Chiefs in der National Football League wieder auf Kurs Richtung Super Bowl gebracht. Beim Duell der Star-Quarterbacks mit Lamar Jackson und den Baltimore Ravens warf der 30-Jährige vier Touchdown-Pässe. Die Chiefs gewannen 37:20 und glichen damit ihre Bilanz nach zwei Niederlagen zum Saisonstart aus (2:2). „Wir haben aus dem schwachen Saisonstart gelernt. Ich bin stolz auf die Jungs und wie sie reagiert haben.“ Der dreimalige Super-Bowl-MVP warf seine Touchdown-Pässe zu vier verschiedenen Pass-Empfängern.

Sabally erreicht mit Phoenix die WNBA-Finals

Phoenix – Die deutsche Basketballerin Satou Sabally hat die Phoenix Mercury in der WNBA ins Finale geführt. Die 27-Jährige erzielte beim 86:81 gegen Hauptrundensieger Minnesota Lynx 21 Punkte und war damit beim entscheidenden Sieg des Außenseiters im Halbfinale (Endstand 3:1) vor 16 919 Zuschauern zweitbeste Werferin ihres Teams. Sabally bekommt nun die Chance, ihrer Schwester Nyara (25) zu folgen, die in der vergangenen Saison gemeinsam mit Leonie Fiebich und New York Liberty den Titel geholt hatte.

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