Pafos: Nur mit russischer Hilfe in der CL

von Redaktion

Pafos – Der erst 2014 gegründete Pafos FC hat es nur dank russischer Investoren in die Königsklasse geschafft, was in Zeiten der zunehmenden Bedrohung Russlands für ganz Europa durchaus ein Geschmäckle hat. Der Hintergrund: Russische Reiche lieben Zypern seit vielen, vielen Jahren, hier können sie ihr Vermögen verschleiern, verstecken und vermehren. Davon profitiert über Umwege eben auch ein Verein, der sich rasant zur neuen Fußballmacht der Mittelmeerinsel entwickelt und den Rest der zypriotischen Konkurrenz abgehängt hat – wie mit Omonia Nikosia der Gastgeber des FSV Mainz 05 in der Conference League.

Der aus der Fusion mit AEK Kouklia und AE Paphos hervorgegangene Pafos FC wurde 2017 von der Firma Total Sports Investments übernommen. Dahinter steckt der milliardenschwere Unternehmer Sergey Lomakin, der seither der starke Mann im Hintergrund ist. Als Vorstandsvorsitzender agiert der in Ungarn geborene Russe Roman Dubov, der maßgeblich die neue Ära einleitete – und das Geld sinnvoll einsetzte, um Spitzenfußball in der 37 000-Einwohner-Stadt zu verankern. Seitdem ist das international besetztes Ensemble mit nur zwei einheimischen Akteuren national und international auf dem Vormarsch.FH

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