Rosenheim – Sechs Punkte nach den ersten vier Spielen – die Auftaktbilanz der Starbulls Rosenheim ist in Ordnung, mehr allerdings nicht. Auch deshalb, weil Kapitän C.J. Stretch und Co aus den ersten drei Heimspielen nur drei Punkte holten. Waren die Leistungen der neu formierten Starbulls-Mannschaft am ersten Wochenende gegen die zwei Topteams aus Düsseldorf und Landshut noch überdurchschnittlich, so war die Performance der bei der 1:2-Heimniederlage gegen Regensburg schwach. Nur gut, dass die Starbulls zwei Tage später beim ersten Auswärtsspiel der Saison in Bietigheim beim 6:3-Sieg dreifach punkteten, wobei der Deutsche-Finne Ville Järveläinen mit drei Toren maßgeblich am Erfolg beteiligt war. Der kleine Starbulls-Torjäger hat im Gegensatz zum Vorjahr früh seine Torjägerqualitäten entdeckt. In der letzten Saison brauchte Järveläinen 15 Spiele für seinen ersten Treffer, jetzt hat er nach vier Spielen bereits vier Tore auf seinem Konto. Damit liegt er in der Topscorer-Rangliste der DEL2 auf Platz zwei.
Nachdem Järveläinen in der letzten Saison trotz seines Fehlstarts immerhin noch auf insgesamt 23 Tore in der Hauptrunde kam, könnte es seine Saison werden. Vielleicht kann er auch seinen Torrekord aus seiner Bayreuther Zeit, als er 2021/2022 in 52 Hauptrundenspielen satte 43 Tore erzielte, angreifen. Sichtlich gut getan hat ihm die Umstellung von Jari Pasanen, der in Bietigheim wieder seine letztjährige Topreihe zusammenspielen ließ. C.J. Stretch hatte Lukas Laub und Järveläinen an seiner Seite, das Trio kam in Bietigheim auf fünf Scorerpunkte.
Ebenfalls erfreulich: Die Durststrecke (saisonübergreifend neun Spiele) ohne Überzahltor wurde in Bietigheim beendet. HANS-JÜRGEN ZIEGLER