Heynckes-Huldigung für Kompany

von Redaktion

FCB-Coach knackt Sieg-Rekordmarke

Haben derzeit Grund zur Freude: Dreesen, Kompany und Eberl (v.li.). © Simon/Imago

München – Jupp, Jupp, Hurra! Die Bayern fegen durch die noch junge Saison. Nach einem beeindruckenden Frühstart inklusive einer Torbilanz von 35:8 wird Coach Vincent Kompany bereits mit einem legendären Vorgänger verglichen: Jupp Heynckes.

„Neun Siege in neun Pflichtspielen, lieber Vincent, der Letzte, der das vor dir geschafft hat, war Jupp Heynckes 2012/2013 – und das ist lange her“, feierte Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen Kompany bei seiner Bankettrede nach dem 5:1 gegen Pafos im Parklane Hotel in Limassol.

Was Dreesen nach dem imposanten Saisonauftakt nicht erwähnte: Unter dem 80-jährigen Heynckes feierte der FC Bayern am Ende jener Spielzeit sein historisches erstes Triple: Meister, DFB-Pokalsieger und Königsklassen-Champion.

„Die Saison ist noch jung“, bremste Dreesen zwar. Aber dafür hatte Kompany bereits zuvor im zyprischen Stadion sein Sehnsuchtsziel formuliert: „Die Champions League zu gewinnen, ist schwierig. Aber unser Traum ist, dorthin zu kommen und eine Chance zu haben, sie zu gewinnen.“

Nach einer komplizierten Trainersuche übernahm Kompany (kam vom FC Burnley) im Sommer 2024 das Zepter von Thomas Tuchel (heute Englands Nationaltrainer). Mit ansehnlichem Fußball, Lernbereitschaft sowie vor allem Empathie machte der 38-Jährige seinen eigenwilligen Vorgänger schnell vergessen und brachte seine Stars hinter sich. „Er nimmt sich nicht so wichtig, analysiert nüchtern und wirkt sympathisch“, sagte Heynckes über Kompany im Mai dem „Kicker“.

In Spiel zehn Riss Jupps Serie

Neben Kompany bekamen auch Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund Sonderlob von Dreesen: „Ihr seid letztendlich der Kit, der das managt vom Sport zum ganzen Rest der Mannschaft! Deshalb auch für euch einen Applaus. Das passiert ja selten.“

Übrigens: Vor 13 Jahren riss die Siegesserie von Heynckes im zehnten Saisonspiel (1:3 gegen Bate Borisov). Das soll am Samstag (18.30 Uhr) im Bundesliga-Topspiel in Frankfurt nicht passieren.M. BONKE, P. KESSLER

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