Doan (li.) und Frankfurt gingen gegen Atlético unter. © Kyodo/IMAGO
Madrid/Pafos – Zwischen hui und pfui. Während die Bayern in der Champions League Pafos abfertigten, kam Eintracht Frankfurt bei Atlético Madrid unter die Räder. „Wir wussten, dass in der Champions League Teams, die um den Titel mitspielen, für uns in der aktuellen Situation vielleicht noch eine Nummer zu groß sind. Wir sind auf einen Gegner getroffen, der klar besser war“, räumte der Eintracht-Trainer nach dem ernüchternden 1:5 beim spanischen Spitzenverein offenherzig ein. Auch Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche gab zu: „Wir haben gegen eine Topmannschaft in Europa gespielt und müssen einfach sagen, dass sie für uns eine Nummer zu groß waren.“
Am Samstag (18.30 Uhr, Sky) wird die Aufgabe für die Eintracht nicht weniger einfach. Bundesliga-Tabellenführer Bayern gastiert vor der Länderspielpause in Frankfurt. FCB-Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen warnte vor den angeschlagenen Adlern: „Wir wissen, dass wir ein schwieriges Spiel gegen Frankfurt haben. Die werden nach dem 1:5 gegen Atlético besonders motiviert sein – desto mehr müssen wir uns anstrengen!“
Frankfurt habe „sehr viel Potenzial“, meinte Joshua Kimmich: „Aber es fehlt noch die Konstanz.“ Die Eintracht möchte gegen die offensivstarken Bayern vor allem die Defensive stabilisieren. In der Abwehr müsse man dann „besser und schärfer sein“, forderte Toppmöller. PK, BOK