IN KÜRZE

von Redaktion

Reischmann schafft Ironman „zu zweit“

Kona – Die deutsche Triathletin Anne Reischmann nutzte für den Abschied in die Schwangerschaftspause die größtmögliche Bühne auf Hawaii. „Es ist einfach ein Grund da, warum ich gerade keinen Hochleistungssport machen möchte“, sagte sie dem Onlineportal Tri-Mag nach dem WM-Rennen, „und das ist der schönste Grund, den es gibt“. Die 33-Jährige war die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und den abschließenden Marathon mit Nachwuchs im Bauch angegangen – und schaffte es bei der Hitze-Tortur anders als zehn andere der 54 Profi-Starterinnen ins Ziel. „Mir geht es recht gut, nur meine rechte Wade ist ziemlich kaputt“, sagte Reischmann: „Aber vom Herz-Kreislauf-System und der Körpertemperatur war alles immer im Rahmen.“ Erst kurz vor dem Start informierte sie ihre Konkurrentinnen, dass sie bereits in der 13. Schwangerschaftswoche sei.

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