So läuft Bayerns Clasico-Woche

von Redaktion

Öffentliche Einheit, Spätrückkehrer – ein Ziel: Sieben Punkte Vorsprung

Beste Laune: Die Gruppe um Manuel Neuer (l.) und Sacha Boey (3. v. r.) beim Training am Montagnachmittag. © FCB

München – Schluss mit der Ruhe – seit gestern hat der FC Bayern wieder in den Sturm-Modus geschaltet. Denn auch wenn die Köpfe der 14 Nationalspieler teilweise noch bei ihren Aufgaben in den Länder-Auswahlen waren: Es sind an diesem Dienstag nur vier Tage, bis es in der Allianz Arena zum Showdown kommt. Tatsächlich reist Borussia Dortmund endlich mal wieder als Tabellenzweiter zum „Clasico“ nach München, der am Samstag um 18.30 Uhr angepfiffen wird. Die Ausgangslage ist klar: Gewinnt der BVB, ist er auf einen Punkt an den Bayern dran. Gewinnen die Bayern, hat man den derzeit wohl größten Rivalen auf sieben Punkte distanziert. Das wäre ein guter Puffer und ein Statement zugleich. Die drängendsten Fragen auf dem Weg Gipfeltreffen beantwortet unsere Zeitung.

■ Wer war zum Start dabei?

Beim Training, das am Montagnachmittag stattfand, war der Star-Auflauf noch nicht allzu groß. Denn aus dem Profi-Kader von Vincent Kompany waren tatsächlich nur Manuel Neuer, Sven Ulreich, Raphael Guerreiro, Sacha Boey und Lennart Karl nicht für Nationalteams im Einsatz.

Das Quintett ist also gemeinsam mit Österreich-Rückkehrer Konrad Laimer (bereits seit Sonntag (siehe unten) im Nationaldress fertig) der Kern der Gruppe, die nun jeden Tag wachsen wird.

■ Wann kommen die Nationalspieler zurück?

Nach und nach – und komplett wird das Team erst am Donnerstag sein. Die fünf DFB-Spieler reisen schon an diesem Dienstag zurück, auch die Franzosen Dayot Upamecano und Michael Olise haben ihre Partie gegen Island am Montagabend absolviert und sind seit heute wieder „dahoam“.

Harry Kane ist am Dienstag mit England noch in Lettland gefordert, genau wie Nicholas Jackson mit dem Senegal gegen Mauretanien. Spätrückkehrer sind Luis Diaz, der noch in der Nacht zum Mittwoch mit Kolumbien in New Jersey auf Kanada trifft, und Minjae Kim, der nach dem Spiel am Dienstag gegen Brasilien aus Seoul nach München reisen muss.

■ Wie viele Trainings hat Kompany angesetzt?

Das erste fand am Montag um 13.30 Uhr statt, an diesem Dienstag (10.30 Uhr) gibt es sogar eine öffentliche Einheit an der Säbener Straße. Danach werden die Vorhänge für die letzten drei Einheiten wieder geschlossen. Wichtig sind vor allem jene am Donnerstag und Freitag.

■ Wie steht‘s um die Verletzten?

Die Langzeitverletzten brauchen noch Zeit. Während etwa Jamal Musiala auf dem „AlterG“-Band mit reduziertem Gewicht joggt, konnten Josip Stanisic und Jonas Urbig in der Pause schon richtig ackern. Stanisic (Knie) hatte von Max Eberl die Vorgabe, „wieder fit zu werden“. Das hat geklappt – bis zum Samstag und dem Duell gegen Dortmund soll es aber eng werden. HANNA RAIF, PHILIPP KESSLER

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