Nationalmannschaftskollegen: Schlotterbeck (li.) und Kimmich. © DeFodi/Imago
München – Nico Schlotterbeck redete ausführlich über das Zusammenspiel mit Bayern-Verteidiger Jonathan Tah, lobte dessen Qualitäten in den höchsten Tönen. Doch dann wurde der Nationalmannschaftsrückkehrer wortkarg. „Zu dem anderen kann ich eigentlich nichts sagen“, antwortete der Dortmunder Kapitän in der vergangenen Länderspielpause auf die Frage nach dem Interesse des FC Bayern schmunzelnd.
Fakt ist: Schlotterbeck zögert mit einer Verlängerung seines 2027 auslaufenden Vertrags. Zur Wahrheit gehört auch: Die Bayern-Zukunft von Dayot Upamecano, dessen Kontrakt im kommenden Sommer ausläuft, und Minjae Kim (Vertrag bis 2028), den Sportvorstand Max Eberl bereits im vergangenen Sommer verkaufen wollte, ist ebenfalls unklar. Beim Rekordmeister steht Schlotterbeck daher auf dem Zettel.
Pünktlich zum Bundesliga-Gipfel zwischen dem FCB und dem BVB in München kochen die Spekulationen um den 25-Jährigen hoch. Joshua Kimmich lobt seinen DFB-Kollegen bereits in den höchsten Tönen.
„Nico hat generell echt einen guten Schritt gemacht. Gerade, wenn man sieht, wie er sich als Persönlichkeit entwickelt hat, auch in der Nationalmannschaft. Er wächst da zu einem Führungsspieler heran, das Thema habe ich oft mit ihm. Ich finde, er hat sich dahingehend sehr gut entwickelt“, outete sich Bayerns Mittelfeldchef am Mittwoch als „Schlotti“-Fan. Der BVB will Schlotterbeck halten. Die deutschen FCB-Stars würden ihn aber wohl auch gerne im Münchner Trikot sehen.PK, VT