IN KÜRZE

von Redaktion

Deutscher Sieg im Penaltyschießen

Landshut – Einer der Gegner der deutschen Eishockey-Frauen beim Olympiaturnier wird Frankreich sein. Beim Deutschland Cup in Landshut hat das Team von Trainer Jeff MacLeod erfahren müssen: eine harte Nuss. Aber: Es ging noch gut aus. Gerade so. Deutschland glich 65 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit aus – und gewann anschließend im Penaltyschießen. Offizieller Endstand somit: 3:2. Dafür gab‘s zwei Punkte.

Im Direktduell mit der französischen Torhüterin waren die deutschen Spielerinnen gut. Franziska Feldmeier, Laura Kluge und Selina Haider verwandelten ihre Penaltys, während sich DEB-Keeperin Sandra Abstreiter nur einmal überwinden ließ. Die gebürtige Münchnerin Feldmeier und Kluge waren es auch, deren Zusammenspiel zum 2:2 führte. Die beiden Stürmerinnen kennen sich gut aus der vergangenen Saison in Berlin. „Das eine oder andere Tor haben wir auf diese Weise schon geschossen“, sagte die inzwischen in der nordamerikanischen Profiliga PWHL tätige Kluge. Feldmeier ergänzte: „Da genügt ein Blick zwischen uns.“

„Es war nicht das Spiel, das wir uns vorgenommen haben“, gab Laura Kluge sich kritisch. „Aber wir haben Charakter gezeigt.“ Das sah auch Bundestrainer MacLeod so: „Wir haben in der Kabine über den Glauben an uns gesprochen. Das Spiel war dann ein guter Test für den Glauben.“ Am Freitag trifft Deutschland auf die Slowakei, am Samstag auf Ungarn. Voriges Jahr hatte man das Turnier in Landshut gewonnen.GÜK

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