Der Plan: 100 Millionen für die Frauen-Bundesliga
Frankfurt am Main – Die Wiederwahl des DFB-Präsidenten Bernd Neuendorf soll schnell über die Bühne gehen. Die Bestätigung des elften DFB-Chefs im Amt bei einer Wahl ohne Gegenkandidaten ist nicht das, was am Freitag Schlagzeilen bringen soll. Es geht beim 45. Ordentlichen Bundestag viel mehr um die Vorhaben, die sich der 64-Jährige für die kommenden vier Jahre auf die Fahne geschrieben hat. Die Investition von 100 Millionen Euro in die Frauen-Bundesliga, der Kampf der Nationalmannschaften um die Zugehörigkeit zur Weltspitze und die mögliche Bewerbung für ein neues Sommermärchen 2038 oder 2042. Der gebürtige Dürener hat den einst krisengeplagten DFB in ruhigere Fahrwasser gebracht.
Bevor er an die Spitze kam, war der Verband von Skandalen erschüttert worden und den DFB plagte ein Defizit von knapp 20 Millionen Euro. Mittlerweile kann der Verband wieder aus dem Vollen schöpfen. Das liegt unter anderem auch an dem neuen Ausrüstervertrag mit Nike ab 2027 (angeblich 100 Millionen Euro pro Jahr).FOTO: BAUMGARTEN/IMAGO