Posieren für die Weihnachts-Grüße: Die Bayern-Stars Momoko Tanikawa, Harry Kane, Serge Gnabry, Klara Bühl, Tom Bischoff und Lennart Karl (v. li. nach re.). © FCB
München – O du fröhliche?! Am Sonntag (17.30 Uhr, DAZN) empfängt der FC Bayern in der Bundesliga Mainz zum letzten Spiel des Jahres. Der Plan des ungeschlagenenen Tabellenführers gegen das Schlusslicht ist klar: Erst Punkte, dann Party.
Traditionell beglückt der FC Bayern seine Fans in der Allianz Arena im Dezember mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier. Seit Jahren gibt es nach den Partien beeindruckende Laser- und Lichtershows, auch am Sonntag. Zudem singt der Tölzer Knabenchor. Am Mittelkreis werden Christbäume aufgestellt.
Im Vorjahr musste die geplante Zeremonie aufgrund des Anschlags in Magdeburg kurzfristig abgesagt werden. Stattdessen gab nach dem Sieg gegen RB Leipzig eine Schweigeminute für Angehörige und Opfer. Gemeinsam wurde „Stille Nacht, Heilige Nacht“ gesungen.
2025 wünschen sich die Münchner wieder erfreulichere und ausgelassenere Stimmung. Wie unsere Zeitung erfuhr, plant die Mannschaft nach den Feierlichkeiten mit den Anhängern nach dem Spiel gegen Mainz eine eigene kleine Party. Eine große Sause wie am 1. Dezember 2024, als Trainer, Spieler und Bosse nach dem 1:1 gegen Dortmund im Restaurant teatro in München zusammen mit ihren Familien feierten, bekommt der FC Bayern dieses Jahr aufgrund des engen Terminkalenders nicht unter. Anstoßen auf die bisher so beeindruckend verlaufende Saison wollen die Stars aber trotzdem.
Am 21. Dezember (17.30 Uhr) findet für den FC Bayern das letzte Spiel des Jahres in Heidenheim statt. Danach werden die Stars in den Urlaub reisen. Am 3. Januar ist Trainingsauftakt, einen Tag später finden die traditionellen Fanclubbesuche des FC Bayern statt. Sportvorstand Max Eberl war bereits am vergangenen Sonntag bei den Anhängern von Rollwagerl 93, Leih-Stürmer Nicolas Jackson, der im Winter mit der senegalesischen Nationalmannschaft beim Afrika Cup spielt, soll bei einem Fanclub online zugeschaltet werden.
Luis Diaz genießt bereits jetzt die vorweihnachtliche Stimmung. Der kolumbianische Flügelspieler ist gegen Mainz noch gesperrt und hat von Trainer Vincent Kompany ein paar Tage frei bekommen. „Lucho hat immer alles gespielt, nicht nur für uns, sondern auch für die Nationalmannschaft. Er hat auch die längsten Reisen. Man spricht immer über mehr und mehr Spiele. Ich glaube, das ist jetzt einfach vernünftig, dass er ein paar Tage weg ist und dann mental und physisch wieder hundert Prozent zurückkommt“, erklärte der Coach vergangene Woche. „Wichtig ist für mich, dass er jetzt mit seiner Familie zusammen ist.“
Lachend fügte Kompany hinzu: „Weihnachtsgeschenke gehören zu Weihnachten.“ Und Feierlichkeiten eben auch. Die Mitarbeiter des FCB stoßen am 18. Dezember miteinander an. Am Besten mit drei Punkten gegen Mainz, das mit Trainer Urs Fischer dagegenhalten will, im Gepäck. P. KESSLER, M. BONKE