Axel Jungk © Robert Michael/dpa
Wagner zu Comeback: „Das Knie gibt das Signal“
Orlando – Fast ein Jahr lang arbeitet Moritz Wagner nach seinem Kreuzbandriss schon auf das Comeback hin, bald könnte es soweit sein. „Ein konkretes Datum nenne ich nicht, aber ich habe eine klare Vorstellung, wann ich zurück sein werde“, sagte der NBA-Profi von Orlando Magic der Rheinischen Post, „und am Ende gibt mir das Knie selbst das Signal, wann es so weit ist.“ Das Thema nervt den 28-Jährigen allerdings etwas. „Über das Knie rede ich nicht besonders gern“, sagte Wagner, „ich verstehe den Blick von außen, aber dieser externe Druck bringt mir nichts – deshalb halte ich das bewusst klein.“ Zuletzt hatte sich Wagners jüngerer Bruder Franz im Einsatz für Orlando ebenfalls verletzt und auf dem Spielfeld liegend das linke Knie gehalten.
Skeleton: Jungk rast knapp am Sieg vorbei
Lillehammer – Der deutsche Skeleton-Pilot Axel Jungk hat beim Weltcup im norwegischen Lillehammer nur knapp den Sieg verpasst. Der WM-Dritte belegte am Freitag den zweiten Platz. Zum Briten Matt Weston, der bereits den Auftakt in den Winter auf der komplett erneuerten Olympia-Bahn in Cortina d‘Ampezzo gewonnen hatte, fehlten am Ende lediglich fünf Hundertstelsekunden. Goldhoffnung Christopher Grotheer kassierte derweil auf dem Weg zu den Olympischen Spielen den nächsten Rückschlag. Nach Platz 15 in Norditalien erreichte der 33-Jährige bei der zweiten Weltcup-Station mit über einer Sekunde Rückstand nur den 21. Rang.