Aufgeregt in Rotterdam: Stephanie Müller-Spirra
Wir sind’s wieder, die Katharina-Filter-Ultras! Gestern hat Deutschlands momentan meist gefeierte Mannschaft gespielt, und parallel auch der FC Bayern. Wir haben das Handballerinnen-Finale geschaut, und es nicht bereut. Was für tolle Sportlerinnen, und trotz Finalniederlage nicht ein einziger Reklamierarm von unserer Kathi Filter. Wir verraten Ihnen, was Sie verpasst haben, wenn Sie’s verpasst haben. Und wenn Sie nicht die „Gänsehaut präpariert haben“, so ARD-Moderatorin Stephanie Müller-Spirra.
Der Bohei: Vor einer Woche haben die Öffis Frauenhandball nicht mal mit der linken Pobacke angeschaut – gestern flog fürs Finale Skispringen aus dem Programm. Emily Vogel statt DSV-Adler. Die aufgeregte Müller-Spirra und ihr Wort zum dritten Advent: „Wir sind angezündet.“ Aber die Norwegerinnen waren furchterregend stark. Allein Torfrau-Legende Katrine Lunde (45) hat unzählige Medaillen gewonnen, so die rechenschwache Moderatorin: „Das übersteigt meine mathematischen Fähigkeiten.“
Die Expertin: Im Gegensatz zum Zweiten hat das Erste eine Analyse-Fachfrau aufgetrieben. Anna Bitter, 246fache Nationalspielerin und Gattin vom gleichnamigen Jogi, kannte sich perfekt aus. Sie wusste, dass die deutsche Mannschaft „durch das Turnier geflogen ist“ – wir haben eine Vogel! Und sie spricht die aktuelle TikTok-Jugendsprache, mit Lunde als „GOAT, outstanding“. Stephanie Müller-Spirra hätte sie ruhig vorstellen können, damit man weiß, wer da mit einem redet, und dass sie früher Anna Loerper geheißen hat, Spitzname Lumpi. Aber wir sind ja groß, und haben uns selbstständig in der Wikipedia informiert.
Der Kommentator: Markus Herwig ist der Vollgas-Mann am Mikro. Sein sinnvoller Vorschlag zu Norwegens Dauer-Weltmeisterin Katrine Lunde: „Eine Silbermedaille wäre doch ein schöner Abschluss.“ Wer wollte ihm da widersprechen?“ Seine Dienstanweisung an Emmy Vogel, die von Lumpi aus alter Verbundenheit konsequent Emmy Bölk genannt wurde: „Schraubt das Spiel wieder auf!“ Und sie schraubten es wieder auf, wie die englischkundige Anna Bitter erkannte: „Das deutsche Team ist back on track. Yes!!!!“ Am Ende waren die Furchterregenden leider doch unschlagbar. „Deutschland, neeeeeiiiiiiin“, haderte Markus Herwig – doch zu dieser Mannschaft sagen alle ja.