Hinein ins Glück: Oscar da Silva. © IMAGO
Oldenburg – In den Schlussminuten mussten die Basketballer des FC Bayern dann doch noch einmal nachjustieren. Doch auch dieses letzte Oldenburger Aufbäumen hatte das Team von Trainer Gordon Herbert schnell im Griff. Am Ende stand ein 87:79 und damit die Rückkehr an die Tabellenspitze der Bundesliga. Forward Isaiah Mike fand es gut. „Ich denke, das war eines unserer besseren Spiele dieser Saison“, sagte er, „vielleicht hilft uns das, aus dem Loch in der Euroleague herauszukommen.“
Sechs Mal in Folge haben die Münchner dort zuletzt verloren. Der Trip am kommenden Mittwoch zu Schlusslicht Lyon-Villeurbanne ist da schon fast zum Pflichtstück geworden. Und wer weiß, vielleicht kann den Bayern ja tatsächlich so manch ein Detail vom Sonntagnachmittag helfen, mit dem die Bayern ihr schwer greifbares 13 000-Reisekilometer-Wochenende beendeten..
Auch ohne die geschonten Vladimir Lucic und Spencer Dinwiddie präsentierten sich die Bayern am Korb konsequent. So wie Oscar da Silva, der sich alleine neun Abpraller angelte. Und die Bayern spielten sich, wenn nötig, mit Geduld ihre Wurfchancen heraus. Wobei sie es verstanden, immer dann aufs Gaspedal zu treten, wenn die, mit neuem Trainer Lazar Spasic angetretenen Oldenburger in Schlagdistanz kamen. Die Norddeutschen setzten dabei auf Wucht – aber die Bayern hielten in Person von David McCormack, dessen Drei-Monats-Vertrag demnächst ausläuft, mit gleicher Münze dagegen.
Oder natürlich mit Andi Obst. Der Münchner Schwerstarbeiter war mit 15 Punkten einmal mehr der Topscorer des Tabellenführers.RP