Hilfe für Trauernde: Max Hauser von den WWK Volleys Herrsching. © IMAGO
München – Es soll ein ganz besonderes Spiel werden. Heute Abend, 20 Uhr, empfangen die WWK Volleys Herrsching die Baden Volleys Karlsruhe zum Südduell in der Volleyball-Bundesliga. Geht es nach den Gastgebern vom Ammersee soll es das „größte Charity-Match in der Münchner Hallensport-Geschichte“ werden.
Ziel ist es, 6000 Zuschauer in die Arena im Münchner Wesend zu locken. Hierfür gibt es spezielle 10-Euro-Tickets geben, um möglichst vielen Menschen den Zugang zu ermöglichen. 100 Prozent der Ticketeinnahmen gehen an die Nicolaidis YoungWings Stiftung. Die Stiftung begleitet seit über 25 Jahren Kinder und Jugendliche, die ihre Mutter oder ihren Vater verloren haben oder junge Erwachsene, die um ihren Lebenspartner trauern. Weitere Infos zur Aktion und zu den 10-Euro-Charity-Tickets gibt es auf der Homepage des Klubs (www.geilsterclubderwelt.de).
Karin Neumeier, Vorständin der Stiftung, formuliert es klar: „Dass ein Bundesligaclub seine kompletten Eintrittsgelder eines Spiels für junge Trauernde spendet, ist ein starkes Signal. Jede Unterstützung hilft uns, Betroffene in den schwersten Momenten ihres Lebens aufzufangen. Wir freuen uns über jede Person, die in den BMW Park kommt und damit unmittelbar Gutes bewirkt.“ Max Hauser, Geschäftsführer der WWK Volleys Herrsching, ergänzt: „Wir wollen nicht nur guten Sport zeigen. Wir wollen Verantwortung übernehmen. Auch wenn wir als selbsternannter Geilster Club der Welt uns selbst nicht immer allzu ernst nehmen, so wissen wir dennoch, dass wir mit unserer Bekanntheit auch eine Verantwortung tragen und möchten somit auch einer gewissen Vorbildrolle gerecht werden. Wenn ein vollbesetzter BMW Park an diesem Abend ein starkes Zeichen für Solidarität setzt, hat dieses Spiel eine Bedeutung, die weit über das Sportliche hinausgeht.“DIRK SCHIFFNER