IM BLICKPUNKT

Trauer um Peter Kupferschmidt

von Redaktion

Der FC Bayern trauert um Peter Kupferschmidt, eine der unvergessenen Legenden der Aufstiegsmannschaft 1965. Er ist im Alter von 83 Jahren zu Hause bei seiner Familie friedlich eingeschlafen und hinterlässt seine Frau Anna, seinen Sohn Thomas und seine Tochter Petra. Kupferschmidt bestritt von 1960 bis 1971 insgesamt 283 Pflichtspiele für die erste Mannschaft des FC Bayern. An der Seite von Sepp Maier, Franz Beckenbauer und Gerd Müller feierte der Defensivspieler neben dem Aufstieg 1965 in die Bundesliga die Meisterschaft 1969, drei Mal den Gewinn des DFB-Pokals (1966, 1967, 1969) sowie 1967 den ersten großen internationalen Coup der „Roten“, den Triumph im Europapokal der Pokalsieger. 1956 war er vom SV Gartenstadt Trudering vor den Toren Münchens zum FC Bayern gewechselt. Mit Gerd Müller teilte sich Kupferschmidt sieben Jahre lang ein Zimmer: „Ein Wurschtler im Strafraum – und ein lieber Kerl.“ Und weil der „Bomber“ so viele Autogrammwünsche bekam, half der Zimmerkumpel bei der Abwicklung der Post: Müller unterschrieb, Kupferschmidt machte die Briefe fertig. „Zum Dank schob mir der Gerd einen Zwanziger oder Zehner zu, je nachdem, was er beim Schafkopf gewonnen hatte.“ FOTO: FCB

Artikel 1 von 11