Mit Bestleistung beim Jahresabschluss: Stanisic (re.) glänzte in Heidenheim mit einem Tor und einem Assist. © Agüera/Imago
Heidenheim – Josip Stanisic zeigte in Heidenheim eine bärenstarke Leistung und erzielte das wichtige 1:0. Außerdem lieferte er in der Schlussphase den Assist für das 3:0 durch Luis Diaz und hielt seine Abwehrseite dicht – obwohl er statt zuletzt hinten links auf der rechten Seite den gelbgesperrten Konrad Laimer ersetzen musste.
Stanisic bewies einmal mehr: Auf den Defensivallrounder ist Verlass. Trotzdem droht dem 25-Jährigen, der neben beiden Außenverteidigerpositionen auch innen auflaufen kann, ein schwieriges Jahr 2026. Schließlich kommen inAlphonso Davies und Hiroko Ito zwei Spieler zurück, die den Konkurrenzkampf anheizen werden – und Stanisic hat gerade wegen seiner Flexibilität keine angestammte Position, die er verteidigt. Wird aus der Allzweckwaffe also ein Bankdrücker?
Davon geht er selbst nicht aus. Nach Abpfiff in Heidenheim sagte er: „Mir ist es relativ egal, ich will einfach nur spielen“, so Stanisic über seine mögliche Idealposition in der Viererkette und den nun wieder kompletten Bayern-Kader: „Natürlich wissen wir bei Bayern München, dass der Konkurrenzkampf groß ist. Deshalb muss jeder Gas geben, wenn er spielt. Keiner kann sich zurücknehmen – und genau das wird uns brutal weiterhelfen, wenn wir in den wichtigen Spielen einen vollen Kader haben und jeder voll da ist. Natürlich will da jeder spielen, aber es liegt am Trainer, dann die besten elf auszuwählen.“ Kompany hat die Qual der Wahl.
Mit Leistungen wie in Heidenheim zeigt Stanisic, dass die Konkurrenz erst einmal an ihm vorbeikommen muss – egal, auf welcher Position. VT, PK, HLR