Im Doppel gab es bereits ein Duell. © Lesser/EPA
Billie Jean King, Tennis-Legende. © Pizzello/dpa
Alles nur Show: Aryna Sabalenka und Nick Kyrgios. © Senna/AFP
Duabi – Die Neuauflage des „Battle of the Sexes“ sorgt für Kontroversen in der Tennis-Welt. Vor dem erneuten Duell Frau gegen Mann am Sonntag zwischen Aryna Sabalenka und Nick Kyrgios in Dubai gibt es reichlich Kritik – auch von einer Hauptdarstellerin der ersten Auflagen. „Ich hoffe, es wird ein großartiges Match – natürlich möchte ich, dass Sabalenka gewinnt – aber es ist einfach nicht dasselbe“, sagte Tennis-Ikone Billie Jean King zuletzt der BBC.
Einzig der Vergleich zwischen den Geschlechtern sei eine Parallele zum historischen Duell, bei dem sie vor 52 Jahren Bobby Riggs bezwang: „Alles andere: nein. Bei uns ging es um sozialen Wandel, kulturell gesehen, wo wir 1973 standen. Bei mir war es wirklich politisch. Ich wusste, dass ich ihn schlagen musste, um einen gesellschaftlichen Wandel zu bewirken. Ich hatte viele Gründe, zu gewinnen.“ Nun gehe es viel mehr um Unterhaltung.
Und um Geld? „Der einzige Grund, warum sie das veranstalten, ist, dass ihre Managementfirma gesagt hat: ‚Wir werden damit ein bisschen Geld verdienen.‘ Aber was hat das mit dem Frauentennis zu tun?“, sagte die sechsmalige Grand-Slam-Doppelmeisterin Rennae Stubbs. Die Weltranglistenerste Sabalenka und Kyrgios, derzeit auf Rang 671, werden von der gleichen Agentur vertreten.
Die Protagonisten geben sich derweil besonders gelassen. „Lehnt euch zurück und genießt die Show“, sagte Sabalenka: „Niemanden interessiert, was ihr zu sagen habt.“SID