HEINRICH HEUTE

Darts wird hochpolitisch

von Redaktion

Die deutschen Teilnehmer haben bei der Darts-WM wie immer viele Freunde getroffen, aber selten das Ziel. Nun fordern alle Parteien eine nationale Darts-Offensive. Forschungsministerin Doro Bär von der CSU plant das „Dart Home“: Alle Geräte funktionieren nur noch, wenn man mit seinem Pfeil genau trifft, zum Beispiel den Lichtschalter. Die SPD gründet eine „Kommission für soziale Zielgenauigkeit im Präzisionssport“, unter dem Vorsitz von Lars Winpfeil. Die Grünen fordern eine feministische Dartspolitik und verteidigen die deutschen Werfenden: „Wir sind nicht rausgeflogen – wir sind nur vorangegangen.“ Die Linke will die 25-Stunden-Woche, damit mehr Zeit zum Trainieren in der Kneipe bleibt, quasi Darts IV. Die AfD wettert, dass die Ziele auf der Dartscheibe rot und grün sind: „Dort will niemand treffen.“ Alice Weidel verlangt eine schwarz-weiß-rote Scheibe.

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