DEL2

Und die Starbulls hatten doch „Busbeine“

von Redaktion

Rosenheimer Reisekonzept nach Coup in Krefeld geht nicht auf – Trainer Pasanen schimpft

Rosenheim – Nach sechs Siegen in Serie ging der Lauf der Starbulls bei den Bietigheim Steelers zu Ende. Die Oberbayern unterlagen am Sonntag mit 2:5. Es war eine ungewöhnliche Serie der Rosenheimer, denn die Truppe von Trainer Jari Pasanen gewann jedes Spiel mit einem Tor Unterschied und arbeitete sich auf den 2. Platz hinter Tabellenführer Krefeld vor.

Genau diese Krefelder besiegten die Starbulls zwei Tage vorher mit 4:3 nach Penaltyschießen, und von der Seidenstadt ging es direkt nach Bietigheim, um möglichst keine „Busbeine“ von einer langen Auswärtsfahrt zu haben. Diese Aktion brachte nichts. Ganz im Gegenteil: Die Rosenheimer lagen nach elf Minuten mit 0:3 im Rückstand, was Cheftrainer Jari Pasanen auf die Palme brachte: „Unsere Fans waren wieder zahlreich da, haben uns toll unterstützt. Es tut mir leid, dass sie so eine schlechte Leistung von uns sehen mussten. Wir haben uns vor allem im ersten Drittel nicht an unseren Matchplan gehalten. Wahrscheinlich ist einigen Spielern der Sieg in Krefeld zu Kopf gestiegen.“

Pasanen ärgerten vor allem die unnötigen Strafzeiten. Auch das 5:3-Überzahlspiel, als man den Anschluss wieder geschafft hatte und kurz vor dem Ausgleich stand, ging voll in die Hosen.

Weil im Eishockey gerade um den Jahreswechsel herum ein Spiel auf das andere folgt, haben die Rosenheimer bereits am heutigen Dienstag gegen Regensburg wieder die Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Regensburg gewann schon das erste Gastspiel bei den Starbulls und am Sonntag in Kassel mit 4:2. Warnung genug. Die Starbulls wollen mit einem positiven Gefühl ins Jahr 2026 gehen. Da steht dann gleich am 2. Januar das Heimspiel gegen den Erzrivalen Landshut auf dem Programm.HANS-JÜRGEN ZIEGLER

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