Meiner! Lucic & Co. zeigten sich verbessert. © IMAGO/Maul
München – Fast zwei Monate ist es her, seit die Basketballer des FC Bayern in Paris ihren bislang letzten Sieg in Europa feierten. Am Freitagabend riss die rabenschwarze Serie ab. Und wie! Gegen Israels Rekordmeister Maccabi Tel Aviv lieferten die Spieler um Kapitän Vladimir Lucic mit einem 95:71 zumindest einen Hauch des SAP-Garden-Rauschs aus dem letzten Jahr.
So ein bisschen hatte Trainer-Rückkehrer Svetislav Pesic das ja angekündigt. Die BBL-Trilogie in Frankfurt, gegen Trier und in Rostock sollte zum Kennenlernen herhalten, dann wollte er erste Anpassungen vorgenommen haben. Und der 76-Jährige hat Wort gehalten. Die Bayern präsentierten sich zum Abschluss der Euroleague-Vorrunde deutlich bissiger, deutlich zielstrebiger.
Und: Die Bayern drückten aufs Tempo, wann immer es sich anbot. Und plötzlich rücken Namen in den Mittelpunkt, die unter Vorgänger Gordon Herbert fast schon in Vergessenheit geraten sind. Justus Hollatz kurbelte gemeinsam mit Stefan Jovic das Spiel an. Am Korb sorgte ein Mann für Unruhe, dessen Zeit in München zum Jahreswechsel eigentlich ablaufen sollte. David McCormack, der bullige US-Center bedankte sich für die Vertragsverlängerung mit stattlichen 18 Punkten.
Was es wert war, wird sich Mittwoch zeigen. Dann kommt Baskonia in den Garden. RP