Die Darts-WM war langweilig wie nie, weil Luke Littler alles in Grund und Boden wirft. Und weil der Kerl erst 18 ist, kann das noch 40 Jahre so weitergehen. Nun beraten die Veranstalter, wie sich der Sport retten lässt. Erste Ideen: Rechtshänder Littler darf nur noch mit links werfen, eine Windmaschine lenkt seine Pfeile leicht ab, oder die Scheibe dreht sich bei seinen Würfen langsam im Kreis. Weil Darts ein Kneipensport ist, gilt für ihn künftig eine Alkoholgrenze von zwei Promille – mindestens. Auf jeden Fall wollen ihm die Ansager („Caller“) seine Treffer nicht mehr vorsagen. Soll er doch selber schauen und rechnen. Oder man ruft ihm die 180 in exotischen Sprachen zu – auf Polnisch („Sto osiemdziesiat“), Ungarisch („Száznyolcvan“) oder Finnisch („Sata kahdeksankymmentä“). Als Finne Luukki Littinen wird er frühestens mit 30 wieder Weltmeister.