Zverev erklärt seine Strategie für 2026

von Redaktion

Alexander Zverev © IMAGO

Sydney – Alexander Zverev umarmte seinen Vater und klatschte freudestrahlend mit den Teamkollegen beim United Cup ab. Der Weltranglistendritte feierte einen optimalen Start ins neue Tennisjahr und führte die deutsche Auswahl in Sydney zum klaren 3:0-Auftaktsieg gegen die Niederlande.

Beim 7:5, 6:0 gegen Tallon Griekspoor zeigte der 28-Jährige nur im ersten Satz noch leichte Anlaufschwierigkeiten. Im kompletten zweiten Durchgang gab er gegen den Weltranglisten-26. dann lediglich sieben Punkte ab. „Es war schwierig, in den Rhythmus zu kommen“, sagte Zverev im Interview auf dem Platz mit Andrea Petkovic.

Eva Lys hatte das deutsche Team, das von Alexander Zverev Senior als Trainer betreut wird, mit 6:2, 6:2 gegen Suzan Lamens in Führung gebracht. Beim 6:3, 6:2 im abschließenden gemischten Doppel mit Laura Siegemund gegen Griekspoor und Demi Schuurs holte sich Zverev weitere Spielpraxis auf dem Weg zu den Australian Open.

„Mein Aufschlag war heute ganz gut“, sagte der Hamburger nach dem Einzel kokettierend. „Alles andere ist schwierig einzuschätzen, weil es nicht viele lange Ballwechsel gab, es war nicht viel Rhythmus im Spiel, aber ein Sieg ist ein Sieg.“

Bei dem Teamwettbewerb spielt sich Zverev traditionell für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres warm, das am 18. Januar in Melbourne beginnt. Jannik Sinner und Carlos Alcaraz als seine größten Konkurrenten sind hingegen beim United Cup nicht dabei.

„Manche Jungs wie Jannik und Carlos können einfach bei den Australian Open auftauchen und sofort tolles Tennis spielen“, sagte Zverev vor Turnierstart. „Ich fühle mich manchmal mehr wie ein Dieselmotor, der erst in Gang kommen muss. Irgendwann spiele ich dann gutes Tennis.“DPA

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