Wer folgt auf Horngacher?
Bischofshofen – Mit einem besseren Ende hat auch Stefan Horngacher selbst schon in Oberstdorf nicht ernsthaft geliebäugelt. Und seit Dienstagabend ist es nun amtlich. Wie seine Vorgänger Werner Schuster, Peter Rohwein und Wolfgang Steiert konnte auch Horngacher, der bekanntlich zum Saisonende beim Deutschen Skiverband (DSV) aufhört, die deutsche Durststrecke bei der Vierschanzentournee nicht beenden. Unterdessen hat beim DSV die Suche nach einem Nachfolger begonnen. Sportchef Horst Hüttel sondiert die möglichen Kandidaten. Extern, wie auch intern, wie Hüttel betonte: „Das ist schon eine Frage der Wertschätzung.“ Eine Entscheidung soll nach Möglichkeit noch während der laufenden Saison fallen. Dem Vernehmen nach, tendiert der Verband tatsächlich zu einer internen Lösung. Demnach gilt Horngachers Landsmann Thomas Thurnbichler als Favorit. Der 36-Jährige war erst im Sommer aus Polen zum DSV gewechselt. RP
Familie Prevc herrscht auch bei den Frauen
Familie Prevc ist auch bei den Skispringerinnen das Maß der Dinge. Domens Schwester Nika entschied auch das Springen am Dienstag in Villach knapp, mit 0,6 Punkten Vorsprung vor Lisa Eder für sich und ist nun die Nummer eins im Weltcup. Jubeln durfte auch der Deutsche Skiverband. Agnes Reisch und Selina Freitag holten die Plätze drei und vier.