Frustrierte Eisbären

von Redaktion

Mit Druck ins Winter Game in Dresden

Schieflage: Ty Ronning und die Eisbären. © IMAGO

Dresden – Bei Nationalspieler Jonas Müller wurden kurz vor dem Winter Game in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) Erinnerungen wach. „Als die Winter in Berlin noch etwas kälter waren, konnte man noch ein bisschen auf der Spree rumlaufen, aber das ist auf jeden Fall schon länger her“, erzählte der Verteidiger der Eisbären Berlin im Vorfeld der Outdoor-Partie bei den Dresdner Eislöwen am Samstag (17.00 Uhr/MagentaSport). Die nostalgischen Gefühle dürften sich in der Hauptstadt angesichts der sportlichen Lage jedoch in Grenzen halten.

Denn durch das bittere 3:4 am Donnerstagabend bei den Iserlohn Roosters ist der schwächelnde deutsche Meister nach zuletzt zwei Siegen in Folge zurück im Krisenmodus. „Ein enttäuschendes Resultat“, sagte Cheftrainer Serge Aubin. „Es ist eine frustrierende Niederlage für uns“, meinte auch der zweifache Torschütze Liam Kirk: „Im Schlussdrittel haben wir aufgehört zu spielen und haben die Pucks einfach hergegeben. Mit der Führung hätten wir im dritten Drittel selbstbewusster auftreten müssen.“

Der Titelverteidiger steht im Kampf um die direkten Playoff-Tickets nach 38 von 52 Spielen unter Zugzwang. Im ausverkauften Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion will der Hauptstadtklub beim Tabellenletzten am Wochenende vor über 32000 Zuschauern, unter denen auch 10000 Berliner Anhänger erwartet werden, wieder in die Spur finden. DPA

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