Jede Wette: So läuft die Liga 2026!

von Redaktion

Endlich rollt der Ball in der Bundesliga – und wie!

Ein Mann für den WM-Zug: Kölns Said El Mala. © Imago

Einer muss kämpfen: Karl und Gnabry. © Hörmann/IMAGO

Viel zu tun: Augsburg-Coach Baum. © IMAGO

München – Lasset die Spiele beginnen! Seit Freitagabend rollt der Bundesliga-Ball wieder durch die deutschen Stadien – und zwar richtig: Gleich fünf Spieltage stehen noch im Januar an, das erste Topspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky) hat es gleich in sich. Logisch, dass es Fragen über Fragen gibt. Die Sky-Experten Erik Meijer und Patrick Helmes haben klare Meinungen zu Trends und Tendenzen.

Kann jemand die Bayern stoppen?

Neun Punkte liegen zwischen dem Tabellenführer (41) und Verfolger Dortmund (32) – aber am Ende werden es laut Meijer noch mehr sein. „Bayern wird ohne Niederlage Deutscher Meister. Punkt“, sagt der Ex-Stürmer. Obwohl es „fünf, sechs Mannschaften“ für den Kampf um die Champions-League-Plätze gebe, „kann Platz eins niemand anderes nehmen“. Grund dafür ist laut Helmes vor allem die neue mannschaftliche Geschlossenheit: „Sie stehen auf dem Platz wie in den Jahren, in denen sie die größten Erfolge hatten. Jeder ist für den anderen da.“ Das ist auch für die Crunchtime eine gute Basis, in der es „ein Hauen und Stechen geben wird“. International übrigens sieht Meijer die Bayern „unter den Top 4“.

Drückt Musiala der Liga den Stempel auf?

Die Experten sagen: Vorsicht! Gebt dem Jungen Zeit! Denn auch wenn das Comeback in den kommenden Wochen ansteht, müsse man laut Meijer „aufpassen, dass man nicht überdreht“. Helmes fordert „Ruhe und Verstand“ beim Weg zur alter Stärke – und zwar von allen Beteiligten. Leidtragender übrigens, da sind sich die beiden einig, wird Serge Gnabry sein. Ist Musiala hoffentlich in Richtung WM topfit, dürfte es für den 30-Jährigen eng werden.

Bricht Dortmund wieder ein?

Tja, „sexy“ ist es laut Meijer zwar nicht, was der BVB da bisher gespielt hat: „Aber die Ergebnisse stimmen“, und das ist die Hauptsache. Niko Kovac macht einen guten Job, darin sind sich die Experten einig. Um als Verfolger Nummer eins zu bestehen, müsste der BVB-Coach aber die Störgeräusche in den Griff bekommen. Helmes: „Du hast zu viele Themen, zum Beispiel Karim Adeyemi, der alle drei Wochen meint, er müsste etwas Außergewöhnliches machen. Wenn ich Mitspieler wäre, ich würde durchdrehen. Da ist zu viel Unruhe für den maximalen Erfolg.“

Wie sieht es am Ender der Tabelle aus?

Aktuell stehen Mainz und Heidenheim ganz unten. Düster könnte die Saison aber noch für „sechs oder sieben Teams“ enden. Meijer: „Der HSV und Köln sind noch nicht durch. Auch Augsburg hat nicht funktioniert. Heidenheim, dazu Mainz und St. Pauli. Es wird spannend.“ Helmes glaubt immerhin an Mainz und Urs Fischer: „Er schafft den Turnaround!“ Der Ex-Kölner zittert eher um den „Effzeh“: „Wenn der Druck dieser Stadt auf die Spieler zukommt, ist das Gift.“

Wen muss man auf dem WM-Radar haben?

Nun ja, Lennart Karl – ist ja klar! Helmes sieht ihn womöglich sogar als Stammkraft und sagt: „Wenn er nicht dabei wäre, wäre das eine Verwunderung.“ Sein Tipp an Karl: „Nicht nachdenken, weitermachen!“ Dasselbe gilt für Said El Mala, der im DFB-Team „ein absoluter Mehrwert“ wäre.H. Raif, M. Bonke

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