Luka Vuskovic begeistert die Liga. © Charisius/dpa
Hamburg – Die Geschichte klingt eigentlich zu kitschig: Ein Spieler wird wegen Dopings gesperrt und beteuert seine Unschuld. Der jüngere Bruder wechselt zum selben Club, übernimmt die Rückennummer und ist womöglich ausschlaggebend dafür, dass der Verein nach dem Aufstieg den Klassenverbleib schafft. Und das Happy End: Beide spielen nach Ablauf der Sperre gemeinsam Seite an Seite.
Was dem Skript einer TV-Serie ähneln könnte, nähert sich beim Hamburger SV der Realität. Während Mario Vuskovic bis November seine vierjährige Dopingsperre verbüßt, avanciert der erst 18 Jahre alte Leihspieler Luka Vuskovic zu einem der gefragtesten Abwehrtalente Europas.
„Es ist mein Traum, mit Mario hier beim HSV zu spielen“, sagt der jüngere Bruder vor der Partie der Hanseaten beim SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr). „Ich liebe diesen Club.“
Er weiß aber auch, dass sein Club Tottenham bei seinen Plänen ein Wörtchen mitzureden hat. Von dort ist er ausgeliehen und sein Vertrag in London läuft bis 2030.