Es gab im Laufe der Woche schon Momente, in denen Jonas Urbig auf einen Einsatz gegen den VfL Wolfsburg hatte hoffen können. Aber je näher das erste Spiel des Jahres für den FC Bayern rückte, desto klarer wurde, was Vincent Kompany am Samstag bestätigte: „Manuel Neuer wird spielen.“ So beginnt 2026, wie 2025 aufgehört hat: in der klaren Absprache, dass der von einer Oberschenkelblessur genesene Neuer die Nummer eins des Rekordmeisters ist – und Urbig auf seine Momente hoffen muss. „So wie es läuft, ist es perfekt“, sagt Kompany über die Konstellation im Tor, wo der bald 40 Jahre alte Neuer dem 17 Jahre jüngeren Urbig das Rüstzeug für die Zukunft mitgeben soll. Der Lehrling zieht so gut mit, dass man Max Eberl seine Worte – „wir haben großes Vertrauen in Jonas; wir glauben, dass er zu Großem fähig ist. Wir sind überzeugt, dass er eines Tages die Nummer eins werden kann“ – glauben kann. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Neuer den Ton angibt, solange er unter Vertrag steht. Mindestens bis Juni – oder länger? Noch drängt die Zukunftsentscheidung nicht, aber Eberl kündigte für das Frühjahr an: „Manu hat viel für den FC Bayern geleistet. Er wird jetzt 40. Wir werden uns zusammensetzen und dann sehen, wie es weitergeht.HLR, BOK