Volleyball: Hachinger Ausrufezeichen, Frust bei Herrsching und Dachau

von Redaktion

München – Die drei oberbayerischen Volleyball-Bundesligisten machten am Wochenende unterschiedliche Erfahrungen: Während der TSV Haching München im Kampf um die Playoffs ein Ausrufezeichen setzte, mussten die Volleys Herrsching und die Volleys Dachau erneut Rückschläge einstecken. Haching zeigte dabei aufsteigende Form, bei Herrsching und Dachau lief es nicht.

Die Volleyballer des TSV Haching feierten eine Woche nach der 1:3-Pleite beim SV Warnemünde einen überzeugenden 3:1 (27:25, 25:22, 24:26, 27:25)-Heimsieg gegen Bundesliga-Vierten Helios Grizzlys Giesen. Trainer Mircea Dudas lobte die Mannschaft: „Wir waren nicht nur technisch und taktisch sehr gut, sondern auch mental.“ Nach dem Spiel gegen Spitzenreiter SVG Lüneburg folgen drei richtungsweisende Partien: Freiburg, Dachau und Karlsruhe. Gute Gelegenheiten, den Rückstand auf Rang acht deutlich zu verkürzen. „Wir müssen uns auf den Prozess konzentrieren“, sagt Dudas, der dennoch eine Minimalchance in Lüneburg sieht: „Wir haben keinen Druck.“

Für die WWK Volleys Herrsching verlief das Südderby gegen den VfB Friedrichshafen weniger erfreulich: Vor 2300 Zuschauern verloren die Ammerseer 0:3 (23:25, 24:26, 21:25). Trainer Thomas Ranner ärgerte sich über die Chancenverwertung und 26 Aufschlagfehler. „Wir haben es nicht geschafft, die erarbeiteten Chancen in Punkte umzuwandeln“. Am Ende reichten Friedrichshafen ein solides Spiel und die Fehler der Herrschinger, um das Ergebnis klarzumachen und die Playoff-Träume vorerst zu stoppen.

Auch die ASV Volleys Dachau gingen leer aus. Bei den Baden Volleys Karlsruhe unterlag die Rumpftruppe 0:3 (17:25, 17:25, 22:25). Während im dritten Satz das Team ohne etatmäßigen Libero offensiv druckvoller agierte und mehr Entschlossenheit zeigte, führten erneute Fehler dazu, dass Karlsruhe letztlich den Sieg souverän nach Hause brachte.UMB, DS

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