München – Felix Hoffmann (Knie) pausiert, Karl Geiger (Olympia-Norm) hofft und Philipp Raimund greift beim Weltcup in Japan nach überstandener Erkältung wieder an. Voll motiviert und nicht zufrieden mit dem, was er bisher geleistet hat. Dasselbe gelte auch für alle seine Kollegen im deutschen Skisprung-Team, stellte der 25-Jährige klar. „Bei uns brennt definitiv jeder und keiner ruht sich auf den Lorbeeren aus“, sagte Raimund angesprochen auf die Kritik von ARD-Experte Sven Hannawald.
Der Ex-Champion hatte nach der eher enttäuschend verlaufenden Vierschanzentournee gemosert, dass er bei den DSV-Adlern nicht das Gefühl habe, „dass da irgendwo einer brennt, vorwärtszukommen“. Hannwald weiter: „Ich sehe jetzt wenige Springer, die mal sauer sind oder einfach mal Luft rauslassen, weil es einfach nervt, dass sie es irgendwie nicht hinbekommen.“
Vorwürfe, denen Raimund widerspricht: „Ich muss klar sagen, dass jeder von uns für unseren Sport brennt. Das kann ich genauso unterschreiben.“ Den Hoffnungsträger selbst hatte Hannawald auch explizit als positives Beispiel genannt: „Der ist da voll Attacke, dem merkst du den Ehrgeiz an“, so der 51-Jährige.MM