München – Das Eishockeyspiel des EHC Red Bull München gegen die Eislöwen Dresden hatte ein Motto: „Rock am Rink“, es sollte laut werden im SAP Garden. Auf die Ohren gab es satt aus der Soundanlage der Halle, die Darbietung auf dem Eis entsprach über weite Strecken allerdings eher belangloser Fahrstuhlmusik. Der EHC gewann 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).
Die in der Tabelle abgeschlagenen Dresdener hielten ganz gut mit, die Altherren-Truppe mit den Ex-Münchnern Trevor Parkes, Austin Ortega und Emil Johansson ging mit ausgeglichenem Schussverhältnis (6:6) aus dem ersten Drittel und hatte im zweiten im Powerplay ihre Chancen. Münchens Torwart Antoine Bibeau musste anspruchsvollere Paraden zeigen als gegenüber der Finne Olkiunora.
Im Abschluss waren die Münchner besser: Der aus Verletzungspause zurückgekehrte Olympia-Fahrer Tobi Rieder führte sich mit dem Abstauber zum 1:0 wieder ein (5.), Max Daubner gelang das 2:0 (29.), das er „zu 80 Prozent“ der Vorarbeit von Brady Ferguson zuschrieb. Wenn der EHC kombinierte. kamen die Eislöwen nicht mehr mit, und so fiel auch das 3:0 durch Ville Pokka (48.). Tomas Andres (fast ein Schlagerpop-Name) erzwang noch das Dresden-Tor (51.). Zehn Sekunden vor Schluss etwas Heavy Metal: zwei Schlägereien.GÜK