Durchs Fenster geschaut: Auf dem Fahrrad-Ergometer bereitet sich Joshua Kimmich auf sein Comeback vor. © IMAGO/Ruiz
In Köln fehlte Joshua Kimmich dem FC Bayern noch aufgrund von Sprunggelenksproblemen. Interessant: Am Vormittag des Spieltags wurde der Mittelfeldchef an der Säbener Straße auch noch am unteren Rücken beziehungsweise im Po-Bereich behandelt. Stellt sich die Frage: Kann Kimmich am Samstag (18.30 Uhr, Sky) in Leipzig wieder auflaufen?
Gegen seinen Ex-Club RB (2015 wechselte Kimmich als Zweitligaspieler nach München) könnte der DFB-Kapitän theoretisch rechts hinten aushelfen. Trainer Vincent Kompany gehen dort nämlich die Möglichkeiten aus. „Alles ist eine Option jetzt“, betonte der Belgier.
Sacha Boey plagt seit Wochen eine hartnäckige Magen-Darm-Erkrankung. „Er steht noch nicht zur Verfügung“, sagte Kompany am Freitag. Josip Stanisic laboriert an einer Kapselbandverletzung im Sprunggelenk. Und Stamm-Rechtsverteidiger Konrad Laimer zog sich beim 3:1 in Köln einen Muskelfaserriss in der Wade zu. Erst mal Pause für ihn.
Die Hoffnung ist groß, dass sich Kimmich zum Topspiel zurückmeldet. „Er wäre eventuell sogar in der Lage, direkt wieder zu spielen. Da haben wir ein kleines Puzzle aktuell“, erklärte Kompany, der den 30-Jährigen als Rechtsverteidiger braucht. „Wir müssen einfach sehen, dass wir Jungs haben, die der Mannschaft helfen. Jeder kann gefragt sein, um auf einer anderen Position auszuhelfen.“PK